Die Kreide ( auch oft Kreidezeit genannt ) war eine der wichtigsten Abschnitte im Verlauf unserer Erde. Die Kreide ist unterteilt in zwei Perioden, drei Epochen und zwölf Zeitalter, aber dazu später mehr.
In der Kreide veränderte sich die Erde schneller als vorher und es gab mehr Dinosaurier den je. Insbesondere die damals gebildeten und heute genutzten Kalkvorkommen machten diese Epoche für uns so wichtig. Nahezu jede Zivilisation hat sich an diesem reichen Erbe erfreut. Egal ob Putze, Mamor oder auch Naturfarben - die Kreidezeit ist für unsere heutigen Baustoffe nicht wegzudenken.
Infolge des Aufeinanderprallens der Kontinentalplatten, entstanden viel Gebirge, wie das Himalaja, die Rocky Mountains, die Alpen und die Anden. In der Endphase der Kreide setzte einer der heißesten uns bekanntesten Phasen der Erde ein. Diese Treibhausperioden, welche die Dinosaurier mitmachen mussten, ließen unsere drastischen Klimaszenarien fast wie eine Kaltzeit aussehen.
Im Turon, dem Supertreibhaus, sank der Meeresspiegel um 40 Meter. Und das Wasser war durchschnittlich 9 Grad Celsius wärmer als heute. Früher dachten Wissenschaftler, dass die Erde damals fast Eisfrei gewesen sein musste. Diese Theorie kommt nun ins straucheln. Immer mehr kommt die Theorie auf, dass sich an der Antarktis, die durchschnittlich 10 Grad Celsius warm war, Eis gebildet haben muss. Und dazu noch eine Menge, ungefähr 60 % des heutigen Eis Bestandes, soll sich damals in 200.000 Jahren gebildet haben.
Das bekannteste an der Kreidezeit ist jedoch nicht die Verschiebung der Kontinentalplatten, auch nicht die unglaubliche Hitze die damals geherrscht haben muss, sondern die damaligen Bewohner unserer Erde. Es war die Zeit der großen Dinosaurier. Der bekannteste Dinosaurier in diesem Abschnitt war der Raubsaurier Tyrannosaurus rex.
Dieser ist jedoch nicht, wie viele annehmen der größte Raubsaurier aller Zeiten, sondern der Mapusaurus roseae, welcher 1996 in Argentinien gefunden und erst 2006 an die Öffentlichkeit kam. Der Mapusaurus roseae war beachtliche 12,5 Meter hoch, wog stolze 6 Tonnen und lebte vor knapp 100 Millionen Jahren. Aufgrund seines schweren Gewichtes konnte er nicht schneller als 20 Kilometer in der Stunde laufen. Anders als bei allen großen Raubsaurier davor, geht man davon aus, dass der Mapusaurus roseae ein Rudeltier und kein Einzeljäger war. Diese Annahmen kommt daher, dass man mehrere Exemplare in unmittelbarer Nähe von einander gefunden hat. Das höchste Tier aller Zeiten ist wahrscheinlich der Argentinosaurus, neben ihm hätte sogar der Tyrannosaurus rex wie ein Zwerg gewirkt. Das schwerste Tier bleibt jedoch der Blauwal. Der Argentinosaurus, Gattung der Sauropoden, war geschätzte 35-40 Meter lang und erreichte ein Gewicht von siebzig Tonnen. So war der langhalsige Pflanzenfresser 10 mal schwerer als der Tyrannosaurus rex. Forscher stehen vor einem Rätsel. Wie konnte der Argentinosaurus seinen Körper mit ausreichend Fressen und Luft versorgen? Erste Erkenntnisse zeigen, dass die extrem ausgehöhlten Wirbel viele Funde darauf hinweisen, dass dort ähnliche, wie bei Vögeln, Atemsäcke befanden haben, die zum Atemsystem gehörten.
Diese Vogellungen sind viel effektiver bei der Sauerstoffaufnahme, als die Lunge von Säugetieren, weil ein Teil der eingeatmeten Luft zwischengespeichert wird und beim Ausatmeten, immer noch reichlich Sauerstoff vorhanden ist. Aber wie konnten sie sich ernähren? Die am nächstliegendste Theorie, ist dass sie die Kronen von Araukarien ( büschelige Nadelbäume ) aßen. Diese waren besonders nahrhaft und nur für Langhälse wie sie erreichbar. Superfutter und guter Stoffwechsel ermöglichte ihnen im Jahr rund 3 Tonnen zu zunehmen. Jetzt fragt man sich, wie konnte solche Tiere, die über 100 Mio. Jahre die Erde bevölkerten einfach aussterben? Nun die genaue Antwort ist noch ungewiss. Aber wahrscheinlich kamen mehrere Faktoren zusammen. Vor 65 Mio. Jahren traf Komet die Erde und sehr viel Staub wurde in die Atmosphäre gewirbelt. Der Staub verursachte einen künstlichen Winter.
Dazu kam dass in dieser Zeit Sehr viele Vulkane ausbrachen. Die Dinosaurier waren diesen schweren Bedingungen nicht gewohnt und starben oder passt sich in wenigen fällen an Land den Bedingungen an.
Bildnachweise: soweit nicht anders angegeben, befinden sich die Urheberrechte am verwendeten Bildmaterial im Besitz der der info-art agentur für kommunikation. Auf dieser Seite wurden ausserdem Bilder unter den Bedingungen der Creative Commons "Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported"-Lizenz veröffentlicht. © by info-art agentur für kommunikation